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Was eine Energieberatung kosten darf

Energieeinsparung
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Was eine Energieberatung kosten darf

Stark schwankende Preise und undurchsichtiger Markt

kosten Energieberater

 

Die Kosten einer Energieberatung durch einen anerkannten Energieberater schwanken in Deutschland auch in 2013 stark. Für Verbraucher und Sanierungswillige ist es fast unmöglich verlässlich zu erfahren, welche Preise angemessen sind. Die Spanne reicht von unter 500 € bis zu 5000 €. Möchte man für einen speziellen Fall einen Überblick erlangen, zum Beispiel für die Energieberatung bei einem Neubau oder die Energieberatung bei einem Denkmal, so wird es noch undurchsichtiger. Insbesondere bei Zusatzleistungen wie dem EnEV Nachweis oder einer Thermografieaufnahme langen Energieberater kräftig zu. Viele Hauseigentümer fragen sich deshalb zu recht “was kostet ein Energieberater” ?

 

 

Pauschale Abrechnung der Kosten für Energieberater die Regel

Die Berechnung einer Energieberatung erfolgt in der Regel als Pauschale – also nicht aufgeschlüsselt nach Leistungen oder Arbeitsstunden des Energieberaters. So wird häufig nur unterschieden, ob es sich beim zu

analysierenden Gebäude um ein Einfamilienhaus oder ein Mehrfamilienhaus handelt. Viele Kunden lassen sich mit der pauschalen Abrechnung locken, denn sie verspricht “keine versteckten Kosten” und einen Festpreis. Dabei haben Erfahrungen jedoch gezeigt, dass eine pauschale Abrechnung nur einer Person zugute kommt – dem Energieberater. Der nämlich, rechnet häufig das gleiche ab, obwohl für bestimmte Leistungen weniger Aufwand erforderlich ist. Für einen beispielhaften Fall, indem ein Ehepaar plant eine energetische Sanierung ihres Einfamilienhauses durchzuführen, um Energiekosten zu senken, ist es nicht erforderlich sofort ein vollständiges Beraterhonorar abzurechnen und eine umfassende Energieberatung mit vor Ort Termin durchzuführen. In einem solchen Falle reicht es häufig für einen Ersteindruck aus, die typischen Problemstellen, Wärmebrücken, sowie die Grundrisse, Fassaden und die thermisch relevanten Gebäudeteile zu untersuchen. Und dies ist in vielen Fällen am Plan und an ausgewählten Bildern möglich. So ließe sich etwa die teure Anfahrtpauschale bei einer Voruntersuchung sparen. Nach der Voruntersuchung können Kunden anschließend selbst entscheiden – wollen wir weiter ins Detail, oder ist das Vorhaben so aussichtslos, dass es nicht lohnt noch mehr für eine Energieberatung auszugeben, aus der im Endeffekt nur “wir können uns eine solche Sanierung nicht leisten” hervorgeht.

 

Energie sparen wird zur Bürgerpflicht

Energie einzusparen wurde vom Gesetzgeber erstmals mit der Einführung der Energieeinsparverordnung verpflichtend. Bis heute wurde sogenannte EnEV mehrfach überarbeitet und die Mindestanforderungen stark angehoben. Für den einen Bundesbürger ist Energie Sparen ein “Übel” und für den anderen eine “Selbstverständlichkeit”. Spätestens wenn die Heizkostenabrechnung nach einem strengen Winter ins Haus flattert, denkt jedoch jeder Eigentümer einer unsanierten  Immobilie über eine Modernisierung nach. Und eine solche Modernisierung bedingt den Einsatz eines Energieberaters.

 

Kosten für Energieberatung durch KfW Förderung teilfinanzieren

Die Kosten einer Energieberatung können teuer werden. Vor allem, wenn der Energieberater nicht darüber informiert, dass die KfW und die BAFA die Energieberatung fördert. Für die Energieberatung erhalten Hausbesitzer zum Beispiel 450 € Zuschuss von der BAFA. Die KfW fördert zum Beispiel die baubegleitende Betreuung durch einen Energieberater mit 50 % der Energieberater Kosten – maximal bis 4000 €, wenn Sie energetisch Sanieren (KfW Programm 431). Die Kombination mit der BAFA Förderung ist möglich. Um diese Förderung zu erhalten ist es lediglich notwendig, das entsprechende Formular der KfW Bank für exakt auszufüllen. Das Online Formular der KfW erhalten Sie hier.

 

Die Beantragung des Zuschusses der KfW muss dabei allerspätestens 3 Monate nach Abschluss der Betreuung des Energieberaters erfolgen. Mit dem Abschluss ist das Datum der Rechnungsstellung gemeint. Zusätzlich reichen Sie eine Personalausweiskopie und die Rechnung des Sachverständigen ein, der Sie bei der Planung Ihrer energetischen Sanierungsmaßnahme betreut hat. Energetische Sanierungsmaßnahmen sind zum Beispiel der Einbau von Dämmungen oder die Erneuerung der Heizung.

 

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Bildquelle: © Ingo Bartussek – Fotolia.com

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